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Die Franziskanerinnen von der Buße und der christlichen Liebe- auch Franziskanerinnen von Lüdinghausen / Nonnenwerth – genannt nach dem Sitz der jeweiligen Ordensprovinz – werden zum 01.01.2010 ihre Einrichtungen in Lüdinghausen, das Antoniushaus Seniorenheim und das Antoniuskloster, in die von der eigenen Ordensgemeinschaft gegründete Angela von Cordier-Stiftung übergeben. 1256

franziskanerinnen

Den Wechsel der Trägerschaft gaben bekannt (Bild v.l.):
Schwester Kunigunde Wolff, Schwester Maria Lay, Herr Dr. Hartmut Münzel, Schwester Mathilde Haßenkamp, Herr Horst Froese, Schwester Gerhardis Schütter, Schwester Katharina Kluitmann

Da die Verwaltungsaufgaben zunehmend komplexer und die beruflichen Anforderungen spezifischer werden, haben die Franziskanerinnen nach Wegen gesucht, eine kompetente Fortführung ihrer Institutionen im franziskanischen Geist zu gewährleisten. Die Stiftung hat zugesichert, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenheimes und des Klosters zu übernehmen und in die bestehenden Verträge einzusteigen.

Das heißt für das Antoniushaus Seniorenheim, dass es im bewährten Sinne weitergeführt wird. Dort wohnen 100 ältere und behinderte Menschen. Sie finden je nach Hilfsbedürftigkeit Pflege, umfassende Betreuung und psychosoziale Begleitung.

Das Antoniuskloster bleibt an erster Stelle das geistliche Zentrum der Franziskanerinnen. Dort werden die Schwestern weiterhin ihren Lebensabend verbringen und alle nötige Pflege und Betreuung finden.

Mit dem Schritt, diese Einrichtungen der Angela von Cordier-Stiftung zu übertragen, hoffen die Franziskanerinnen ihren Institutionen eine erfolgreiche Zukunft in franziskanischem Geist zu sichern.