Neuigkeiten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Angela von Cordier-Stiftung auf Pilgerreise nach Assisi

Mitarbeiter der Stiftung aus den Kliniken in Remagen und Linz, den Altenheimen in Trier und Lüdinghausen sowie der Kinder- und Jugenhilfe Overath, waren auf den Spuren des heiligen Franziskus mit dem Thema:

"Unseren Leitlinien nachgehen, um die franziskanischen Werte aufzuspüren".

Kopie von CIMG1424

Vor zehn Jahren begannen die Franziskanerinnen von Nonnenwerth die Entwicklung eines gemeinsamen Leitbildes für die verschiedenen Einrichtungen des Ordens. Im Jahr 2003 gründeten sie dann die Angela von Cordier-Stiftung, benannt nach der Gründerin des Ordens im Jahr 1854 auf der Insel Nonnenwerth. Hierdurch wird die dauerhafte Fortführung der bis dahin von den Ordensschwestern selbst betriebenen Einrichtungen sichergestellt. Wie viele andere Ordensgemeinschaften, die sich im 19. Jahrundert dem franziskanischen Gedankengut anschlossen, engagieren sich seitdem auch die Franziskanerinnen von Nonnenwerth im pädagogischen, pastoralen und sozialen Bereich.

Da die Zahl der Ordensschwestern aus Altersgründen immer geringer wird, ist es Ziel der Franziskanerinnen, das von Ihnen gelebte Menschen- und Gottesbild in ihren Einrichtungen für die Zukunft lebendig zu halten.

Da die Zahl der Ordensschwestern aus Altersgründen immer geringer wird, ist es Ziel der Franziskanerinnen, das von Ihnen gelebte Menschen- und Gottesbild in ihren Einrichtungen für die Zukunft lebendig zu halten. Im September folgten daher 32 Mitarbeiter der Angela von Cordier-Stiftung der Einladung des Vorstandes, um die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse auf einer mehrtägigen Reise nach Assisi zu vertiefen. Die Teilnehmer gehören in der Aufgabenstellung ihrer Arbeit zu dem Kreis, den der Vorstand zur Wahrnehmung einer besonderen Verantwortung fördern möchte.In zwei Gruppen reisten Vorstand, Chefärzte, Pflegedirektoren, Verwaltungs- Heim- und Schulleiter sowie Stiftungsbeauftragte nach Assisi. Dort wurden sie spirituell begleitet von dem deutschen Franziskaner Prof. Dr. Johannes Baptist Freyer. Pater Johannes lebte früher auf dem Apollinarisberg in Remagen und ist zurzeit Rektor der päpstlichen Universität Antonianum (Ordenhochschule der Franziskaner)   in Rom und lehrt dort u. a. franziskanische Spiritualität.Er wanderte mit den Gästen zu den verschiedenen Lebensstationen des Franz von Assisi, der die Stadt zu einem der bedeutendsten Pilgerorte des Christentums gemacht hat. Pater Johannes kompetente und intensive Schilderungen aus der Zeit des Mittelalters und sein theologisches Wissen über die Hintergründe der Entwicklung von Kirche und Gesellschaft, machten den Assisibesuch für die Mitarbeiter der Angela von Cordier-Stiftung zu einer spannenden, mutmachenden und interessanten Erfahrung.